Bischof Genn hat neues Von-Galen-Haus eingeweiht

„Mit viel Herzblut ist ein wunderschönes, helles, lichtdurchflutetes Haus entstanden.“

Es ist mehr als nur ein Zuhause für 104 Bewohnerinnen und Bewohner: Das neue Seniorenheim mit dem Namen Von-Galen-Haus in Oelde bildet zusammen mit dem Kindergarten und dem Alten Pastorat künftig das Paulusforum – ein Ort der Begegnung aller Generationen. Bischof Dr. Felix Genn weihte nun das Von-Galen-Haus im Beisein von Bewohnern, Mitarbeitenden und Verantwortlichen von Kirche und Stadt ein. Zuvor hatte er in der Pfarrkirche St. Johannes mit Pfarrer André Pollmann und Diakon Tobias Eilert einen Gottesdienst gefeiert.

„Mit viel Herzblut ist ein wunderschönes, helles, lichtdurchflutetes Haus entstanden“, dankte Geschäftsführerin Birgit Schwichtenhövel allen Beteiligten. Eine besondere Herausforderung sei der Umzug im laufenden Betrieb gewesen. Jetzt gelte es, aus dem Haus ein Zuhause werden zu lassen – für die 104 Bewohner, die rund 130 Mitarbeitenden sowie die Gruppen der Pfarrei, die in den neugeschaffenen Räumen ebenfalls eine Heimat finden sollen. Ein lebendiges Haus für alle Generationen: „Ich wünsche mir, dass diese Vision Wirklichkeit wird.“ In den aktuellen weltpolitischen Zusammenhang ordnete der Bischof den Festtag ein. Umso wichtiger sei es, die Botschaft von Ostern in die Welt zu tragen „und das fortzusetzen, was die ersten Christen schon getan haben, nämlich Menschen, die der Heilung bedürfen, diese zuteilwerden zu lassen“. Nicht nur das großartige Engagement im Von-Galen-Haus und den anderen Einrichtungen, auch der Einsatz der „Dienerinnen der Armen“, seien spürbare Folgen der Osterbotschaft. „Sie wird hier vor Ort gelebt.“

Zur Einweihung des neuen Gebäudes hatten sich die Bewohner im Innenhof und auf den Balkonen versammelt. Bischof Genn ging, begleitet von Einrichtungsleiterin Birgit Herfort, durch die neuen Räume und segnete diese.

© Ann-Christin Ladermann, Bistum Münster