Impuls für den Alltag

Impuls 16.02.2020 - Rainer Averbeck

Liebe Leser;

Wir leben in einer Zeit, in der das Bestehende nicht mehr einfach so hingenommen wird. Vieles wird hinterfragt, kritisiert, verworfen. Nicht nur in der Politik, sondern auch in der Kirche wird viel diskutiert, ja gestritten – über die Auslegung von Gesetzen und Geboten, über festzuhaltende und aufzugebende Traditionen, über Reform von Strukturen. Eine grundsätzliche Richtung und Orientierung können uns die Texte der heutigen  Lesungen (Sir 15, 15-20 und 1 Kor 2, 6-10) geben. Es geht letztlich um das, was sich im Herzen abspielt. Um eine Gesinnung, die dem Mitmenschen zugewandt ist und die unser Denken und Handeln bestimmt.

Dazu fand ich einen Besinnungstext (vgl. Zitat von Roger Schütz, Gl. S 501)

Herr und Gott,

auf der Suche nach dir und deinem Willen

werde ich gelähmt durch Gleichgültigkeit und Lauheit,

bin ich gefangen in Gewohnheiten und Konventionen,

habe ich Angst, gegen vorherrschende Meinungen und Menschen anzugehen.

Gib mir immer wieder den Mut,

zu mir und meinem Gewissen zu stehen,

aus Zwang und Unfreiheit auszubrechen und

aufzubrechen zu dir,

wo Gerechtigkeit und Leben ist.

Ich will leben, was ich vom Evangelium verstanden habe.

 

Leben Sie das, was Sie vom Evangelium verstanden haben!

 

Ich wünsche Ihnen  einen besinnlichen Sonntag und eine erfolgreiche Woche –

Ihr Diakon

Rainer Averbeck