Impulse & Worte für den Tag

Hier schreiben unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger für Sie Impulse und Worte für den Tag. Klicken Sie einfach einen Beitrag an, um ihn zu lesen. Klicken Sie noch einmal auf die Überschrift, blenden Sie den Beitrag wieder aus.

24.05.2020 
Pater Tomy

Evangelium   Johannes :17, 1-11a

Liebe Mitchristen! Die Kernaussage des heutigen Evangeliums ist Jesu Gebet, das wir nur im Johannes-Evangelium finden. Er betet für seine Jünger – anders gesagt – die ganze Welt ist durch sein gebet einbezogen und dadurch setzt er ein gutes Zeichen für uns und für die Welt.

Liebe Mitchristen, Jesu Botschaft zu verkünden ist jedoch oft nicht der einfachste und bequemste Weg. Oft ist es nötig, gegen den Strom zu schwimmen. Wir wären sicher weit überfordert, wenn wir uns nicht auch, wie die Jünger, immer wieder Zeiten der Stille, des persönlichen Gebetes und des gemeinsamen Gottesdienstes gönnen dürften, nicht weil dies irgend jemand von uns verlangt, sondern weil sie unser Leben bereichern. Beten besteht dabei nicht nur darin, lange Gebete aufzusagen. Es heißt auch, sich und sein Leben, all seine Erlebnisse, Freuden, Sorgen und Probleme vor Gott zu bringen und seine Entscheidungen nicht alleine zu treffen, sondern vor Gott zu bedenken. Beten kann darin bestehen, einfach eine Zeitlang still vor Gott zu sein, hinzuhören was Gott mir sagen möchte, offen und aufnahmebereit zu sein ohne mich von allen möglichen Dingen, die sonst meinen Alltag bestimmen, ablenken und vereinnahmen zu lassen. Hier kann ich all das vor Gott bringen, was schiefgelaufen ist. Ich kann sagen: „ Gott, ich merke, dass ich eigentlich anders hätte handeln müssen, lass mich von neuem probieren und hilf mir bitte dabei.“ Hier kann ich Gottes Zusage spüren: „Ich bin bei dir und begleite dich bei deinen täglichen Aufgaben und Problemen.“ Liebe Mitchristen! Bei vielen Völkern findet man die Vorstellung von einer Brücke, die Himmel und Erde verbindet, häufig in Gestalt eines Regenbogens. Wer im Gebet Wege zum Mitmenschen findet, wer im Glauben und Gebet Brücken für scheinbar Unüberbrückbares baut, der hat die Schwelle von der Erde zum Paradies im Himmel überschritten. Dann sind wir schon mit Christus verbunden. Dass uns diese Verbindung zu Jesus, zum Himmel im Gebet gelingen möge, das wünsche ich uns allen.. Amen.

 

Nichts wird mehr so sein wie vorher? (27.03.2020) - hier gehts zum Video >>

Das Coronavirus verändert derzeit enorm unser Leben. Damit wir trotzdem positiv bleiben, gibt DOMRADIO.DE-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen einen Einblick in sein derzeitiges Leben in seiner Heimat in Ostwestfalen-Lippe.

Pater Walter Happel bietet in dieser Zeit Exerzitien in einem ganz anderen Alltag an.
Hier finden Sie Impulse für eine Zeit von acht Tagen >>.
Außerdem besteht die Möglichkeit, über Mail mit Pater Happel in Verbindung zu bleiben als Begleitung für den Weg.

 

Zur Stärkung durch die Tage

 

Homepage, facebook und Instagram sind nun die einfachsten Möglichkeiten mit vielen Gemeindemitgliedern in Kontakt zu bleiben. Gemeinschaft und innere Nähe drücken sich nun noch weniger in physischer Nähe aus, Gott sei Dank können wir eine virtuelle Nähe nutzen.

Und da gibt es immer mehr, dass in diesen Tagen stärkt und begleitet.

Kirche-und-leben.de , aber auch  katholisch.de  haben eine ganze Reihe Links zusammengestellt, die unterschiedliche Angebote aus Bistum und Gemeinden angeben.

Mit unseren Internet-Auftritten versuchen wir Ihnen Infos, Impulse und Bilder aus der Pfarrei mitzugeben.

Pater Walter Happel hat uns einen Link des Jesuiten-Ordens zugeleitet, der spirituelle Begleitung und Vertiefung in dieser außergewöhnlichen Situation an die Hand gibt: newsletter@jesuiten.org

Aber auch wir SeelsorgerInnen stehen Ihnen selbstverständlich zum persönlichen Austausch zur Verfügung. Die Kontaktdaten von uns finden Sie hier auf der Homepage. Und die Notruf-Nr. 990 ist nach wie vor für Sie da.

Kommen Sie gestärkt – und gesund – durch diese Tage!

Liebe Gemeindemitglieder,

die vergangenen Tage haben uns mit ihren Entwicklungen mächtig durchgeschüttelt – und eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle geweckt: Erstaunen, Irritation, Sorge, Traurigkeit bis hin zur Fassungslosigkeit. Die Pandemie stellt uns vor eine Anzahl von Herausforderungen, einige können wir noch gar nicht richtig absehen.

Und sie lässt uns schon jetzt einiges erkennen: Gemeinschaft und Nähe sind für uns so selbstverständlich und oft auch unverzichtbar. Ausdruck von Freundschaft, Solidarität oder sogar Liebe besteht manchmal auch darin, das Gegenteil zu tun, wohin mich meine Emotionen gerade drängen. Die sonntägliche Messe bedeutet uns doch so wahnsinnig viel, es fällt uns schwer auf sie zu verzichten.

Viele Fragen kommen auf, die wir mitunter nur unklar beantworten können, manches ist im Fluss und selbst klare Aussagen treffen am nächsten Tag schon nicht mehr zu.

Im Strudel der Entwicklungen möchten wir SeelsorgerInnen Ihnen einige Verlässlichkeiten zusagen:

  • Wir bleiben für Sie da und erreichbar. Auch der Ruf über das Krankenhaus 990 bleibt erhalten.
  • Wir nehmen Gemeinden und Stadt in unser Gebet, sowie die Anliegen, die Sie uns mitteilen.
  • Wir feiern täglich die Eucharistie besonders stellvertretend für Sie alle.
  • Wir verstärken unsere Präsenz auf unserer Homepage, bei facebook und Instagram.
  • Wir versuchen eine Gottesdienstübertagung aus St. Johannes zu ermöglichen.
  • Wir informieren Sie weiterhin über diese Medien und wenn es möglich ist auch über „Die Glocke“.

Einige Fragen tauchen in diesen Tagen auf. Gerne klären wir, was wir klären können:

  • Messintentionen (Messgedenken für Verstorbene) werden von den Priestern in der Messe des Tages gefeiert. Herzlich sind Sie eingeladen, das Messgedenken nach der Krise in einem Gottesdienst Ihrer Wahl ohne jede weitere Gebühr zu wiederholen.
  • Hauskommunion kann auf besonderen Wunsch hin zur Zeit noch von einem Seelsorger gebracht werden.
  • Krankensalbungen werden unter Maßgaben des Infektionsschutzes zunächst auch weiterhin auf Wunsch gespendet.
  • Alle Einschränkungen geschehen nicht, weil wir SeelsorgerInnen um das eigene Wohl besorgt sind, sondern weil wir nicht unbedacht selber zum Überträger der Infektion an andere Menschen werden wollen/dürfen.

In den nächsten zwei Tagen werden wir Ihnen verlässliche Informationen zu den Feiern an Palmsonntag und an den Ostertagen geben können. Auch in Bezug auf die ersten Erstkommunionfeiern, die in unserer Pfarrei ja in Stromberg beginnen, werden wir in dieser Zeit informiert haben.

Bitte nutzen Sie unsere digitalen Medien, um mit uns in Kontakt zu bleiben, über unsere Impulse und geistlichen Worte anregen und  stärken zu lassen und über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Achten Sie bitte gut auf sich, bleiben Sie gesund und mit uns im Gebet verbunden.

Im Namen des Seelsorge-Teams, Ihr Pastor,

Karl Kemper